Innovationen

Innovative Technologie: Verperlung von Bag-in-Box-Weinen

Auf der ProWein 2013 hat die b liquids GmbH erstmalig ein Verfahren vorgestellt, das (stille) Grundweine aus der BiB über eine konventionelle Schankanlage mit CO² zu Perlwein versetzen kann. Der Kunde erkennt beim Konsum keinen Unterschied!

Hinsichtlich Lagerung, Handling und Entsorgung ergeben sich bspw. für den Gastronomen, Hotelier oder Reeder signifikante Kostenvorteile – ohne eine Minderung der Produktqualität in Kauf nehmen zu müssen. Dieses Verfahren kann für einen Druck von 2,5 bar sorgen, theoretisch sogar darüber hinaus. Je nach den örtlichen Gegebenheiten und mengenmäßigem Umsatz werden Gebindegrößen von 20l oder mehr eingesetzt.

Der Clou dieser technischen Innovation ist, dass man eigentlich jede Schankanlage zu minimalen Umrüstkosten für diese Technologie fit machen kann. Die große Investition in eine neue Schankanlage entfällt. Durch den geringen Investitionsaufwand und die hohen Kosteneinsparungspotenziale amortisiert sich diese Technologie nach Einführung innerhalb kürzester Zeit.

Original Holzfass für Weinschläuche aus der Bag-in-Box

Um Bag-in-Box-Weine auch zu Hause schön in die Umgebung, z.B. Küche, einzubinden, bietet die b liquids GmbH auch original Holzfässer für Weinschläuche an, die von einem renommierten deutschen Fasshersteller produziert werden. Dieses Holzfass vermittelt den Eindruck, dass man den lagernden Wein direkt aus einem Holzfass zapft, ohne jedoch der Oxidation durch Luftkontakt und daraus resultierenden Qualitätsminderungen ausgesetzt zu sein. Besonders für HoReCa, als gastronomische Anwendungen, ist dies von Vorteil, da die klassische Fassoptik mit der Bag-in-Box-Technologie für eine gewohnte, traditionelle Umgebung für den Weinkonsum sorgt – und dabei die Weinqualität nicht außer Acht lässt.

Auch an der Entwicklung einer dekorativen Holzbox arbeitet die b liquids GmbH gerade, die bei der Lebenshilfe in Bad Dürkheim zeitnah in Produktion gehen soll.

SPÜRNASEN-Weintasche „Vinopren“ für Bag-in-Box

Speziell für Outdoor-Aktivitäten wurde eine Tasche aus original Segeltuch oder Neopren entwickelt, die Weinschläuche schön einkleidet – und trotzdem funktional, strapazierfähig und abwaschbar ist. Nicht nur bei Seglern, Campern oder Profi-Grillern kommt diese Taschenserie sehr gut an. Auch als Mode-Accessoire in vielen schönen Farben finden auch weibliche Käufer großen Gefallen daran.

Vinopren ist hierbei die neue Produktlinie für funktionale Anwendungen von BiB-Weinen. Auf der ProWein 2013 wurde das Taschenkonzept unter den „Trends der ProWein 2013“ vorgestellt: Video zur ProWein 2013

Schicke, nachhaltige Weinbox

Bei der Umverpackung von Weinschläuchen setzen viele Hersteller auf recycelbare Kartonagen, die normalerweise aus primär gewonnenem Zellstoff besteht, also direkt aus geschlagenem Holz. Der Grund hierfür ist hauptsächlich die Faserlänge von Primär-Zellstoff. Bei recyceltem, sogenanntem Sekundär-Zellstoff ist die Faserlänge bedeutend kürzer, was sich bei Verpackungswinkeln von teilweise mehr al 90° negativ auf die Stabilität auswirkt. Durch das hohe Gewicht von Flüssigkeiten und die feuchte Umgebung bzw. Nässe beim Abfüllvorgang sind die Anforderungen an die Umverpackung sehr komplex. Durch eine geschickte Materialabstimmung gelingt es bei der SPÜRNASEN-Box, Design, Stabilität und Nachhaltigkeit perfekt in Einklang zu bringen – die selbst den Verpackungshersteller positiv überraschten und diesen zu einer Pressemeldung verleitete!

Da der Wiederverwertbarkeit bei der b liquids GmbH eine bedeutende Rolle spielt, beschäftigen sich die Verantwortlichen intensiv mit Ansätzen, die einerseits die SPÜRNASEN-Box nach der eigentlichen Nutzung noch anderen Verwendungszwecken zuführt. Zu dieser Thematik werden gerade neue Konzepte erarbeitet.

Andererseits gibt es Bestrebungen, die Sekundär-Zellstoffe, also recycelte Papierfasern, mit den komplexen Verpackungsanforderungen kombinieren. Aktuell arbeiten die Verantwortlichen an einer Projektskizze, die die Eignung derartiger Ansätze erforscht, testet und zur Marktreife entwickelt – ein Verpackungskonzept, das in dieser Art und Weise (leider) noch nicht existiert. Aufgrund des interdisziplinären Netzwerks an bspw. Verpackungsherstellern, -Designern und Graphikern will die b liquids GmbH diese neuen Konzeptideen innerhalb der kommenden Monate näher beleuchten und bei entsprechender Eignung bzw. Umsetzbarkeit in einen Patentantrag münden lassen.

Weinschlauch: „Wein in alten, nein, neuen Schläuchen“

Seit dem Jahr 2010 beschäftigt sich die b liquids GmbH das Prinzip „Bag-in-Box“ als Verpackungstechnologie. Obwohl es sich hierbei um ein älteres Verpackungsprinzip aus den 1950er Jahren handelt, bietet diese Technologie bei aktuellen Fragestellungen zu Gewichts- und Platzersparnis, CO2-Reduktion und Konsumentenfreundlichkeit ein großes Spektrum an positiven Ansatzpunkten.

Wie auch bei herkömmlichen Flaschenabfüllungen mit Korkverschluss, bei denen die Haltbarkeit wesentlich von der Qualität des Korks abhängt, kommt der verwendeten Kunststoff-Folie eine tragende Rolle zu. Nach langer Recherche und intensiven Tests entschied man sich für einen besonders hochwertigen Kunststoffschlauch, der exklusiv für die SPÜRNASEN gefertigt wird, aus 9 Mikroschichten besteht, im Kunststoffmarkt „state-of-the-art“ darstellt und den Inhalt sehr schonend konserviert. Andere Wettbewerber verwenden Plastikbeutel aus lediglich 3-5 Mikroschichten, die zwar günstiger sind, den Beutelinhalt aber schneller reifen lassen und somit die Haltbarkeit stark verkürzen.

Das Vorurteil, dass Kunststoff-Folien geschmacklich auf den Inhalt abfärben, stammt aus einer Zeit, in der die Qualität der Kunststoffe mit heutigen Standards nicht vergleichbar war. Selbst in Blindverkostungen konnten Experten keinen Unterschied feststellen. Auch auf die Verwendung von Phenolen und Weichmachern wird vollkommen verzichtet, so dass „Bag-in-Box“ eine gesundheitlich unbedenkliche, zukunftsweisende Verpackungstechnologie darstellt.